Kindertanztheater


2001
Nachtigall - Kirche zum Heiligen Kreuz
2002
Nachtigall / Des Kaisers neue Kleider - Kirche zum Heiligen Kreuz
2003 (Sommer)
Die Nacht - Tanzfest auf dem Breslauer Platz
2003
Kalif Storch - Kirche zum Heiligen Kreuz
21.08.2004
Schokolade - Tanzfest auf dem Breslauer Platz
06.11.2004
Schneeweißchen und Rosenrot in der Melanchtonkirche in Berlin/Neukölln im Rahmen der Berliner Märchentage - Regie und Choreographie
14.03.2009
Der Froschkönig im Gr. Gemeindesaal der Matthäus Gemeinde, Berlin-Steglitz, Schloßstr. 44, 18 Uhr
21.11.2009
Rabe Rudolf und die Elemente im Rahmen der Berliner Märchentage im Saal der Nathanael-Gemeinde, Grazer Platz 2, Berlin-Friedenau www.berliner-maerchentage.de
27.03.2010
"Der Froschkönig", 18 Uhr im Gemeindesaal zum Guten Hirten, Friedrich-Wilhelm Platz
27.11.2010
"Maler Leonardo und die Farben", 18 Uhr Nathanael Gemeindesaal, Grazerplatz 2, Bln. Friedenau
Karten und Info: 0178/8584221
09.04.2011
"Die Nachtigall" nach H.Chr. Andersen, 18 Uhr Nathanael Gemeindesaal, Grazerplatz 2, Bln. Friedenau
Eintritt 9,- €, erm. 5,- €, Bestellung: 0178/8584221
26.11.2011
"Forscherin Pfiffikus entdeckt Atlantis" von Patricia Rissmann, Regie
u. Choreographie, 16 Uhr im Schloßparktheater, Berlin-Steglitz,
www.schlossparktheater.de
Eintritt 14,- €, erm. 8,- €, Karten /Theaterkasse: 030/7895667-100
24.03.2012
"Kalif Storch" nach W. Hauff, 16 Uhr im Schloßparktheater, Berlin-Steglitz,
Karten: www.schlossparktheater.de,
Theaterkasse: 030/7895667-100


Kreativer Kindertanz unterscheidet sich von den meisten anderen Tanzstilen dadurch, dass es für den Tänzer keine konkreten Schrittvorgaben gibt. Der Inhalt bestimmt die Form. "Jeder Ausdruck ist Form des inneren Erlebens. Soll nun ein inneres Erleben, sei es durch musikalische oder sprachliche Rhythmik oder durch äußere Vorgänge hervorgerufen, zum körperlichen Ausdruck gebracht werden, so muss die entsprechende Bewegung doch in der Gesetzmäßigkeit körperlicher Möglichkeiten gegründet sein."
(Merz: E.Duncan - Schule, Darmstadt 1912)


Isadora Duncan war wohl die erste Tänzerin, die mit ihrem freien Tanz ihr Publikum irritierte und begeisterte. Sie löste den Tanz aus dem "unnatürlichen Regeln und Konventionen" des Balletts und führte ihn zu einer "Kunst spontanen und individuellen Ausdrucks".
(Karl Federn: I. Ducan, Jena 1924)
Nur durch diese Art Tanz kann das Selbstbewusstsein und der spezielle Charakter eines Tänzers herausgebildet werden.
Stupide Turnübungen und Abziehbilder immer gleicher Bewegungsabläufe führen dagegen zu Uniformierung und Einengung der Persönlichkeit. Oft denkt man, dass sich in der Anschauung des größten Teils des Publikums seit Beginn des 20. Jahrhunderts wenig geändert hat. Immer noch werden sinnentlehrte Gymnastikübungen und technische Kunststücke beklatscht. Die starren Mienen dieser "abgerichteten" Tänzer sprechen für sich. Die Bewegungsabläufe ähneln einander und der Vortrag wird langweilig. Der Gedanke an verkrüppelte, in Spitzenschuhen zusammenschnürte Füße, lässt einen beim Zuschauen erschauern. Im Gegensatz dazu steht der kreative Tanz, bei dem der Tänzer die Bewegungen neu, aus sich heraus, erfindet und die Musik jedesmal neu erlebt.